Mein Reiseblog - eine "Baustelle"

65 Länder auf vier Kontinenten habe ich bisher besucht - und weitere werden - hoffentlich - noch folgen!

Sonntag, 20. Oktober 2019

Kanadas Osten: Atlantik, Nationalparks und Indian Summer

Im Herbst 2019 unternehmen wir eine ausgedehnte Reise durch den Osten Kanadas. In den vier Wochen unseres Aufenthalts (14. September bis 11. Oktober) in Nova Scotia, New Brunswick, Prince Edward Island und Quebec erleben wir viele Highlights und nehmen einzigartige Eindrücke mit.

  • Halifax: Der Ausgangs- und Zielpunkt unserer Reise wirkt sehr einladend. Das Zentrum liegt an der Waterfront und beherbergt zwei interessante Museen: das Maritime Museum of the Atlantic (Geschichte der Seefahrt) und die im Pier 21 dokumentierte Einwanderungsgeschichte.
  • Rundreise durch Atlantik-Kanada: Mit unserem Mietwagen (einem Hyundai Tucson) fahren wir in zweieinhalb Wochen mehr als 3500 km durch die Provinzen Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Islands. Auf dieser entspannten Tour über scheinbar endlose Landschaften und entlang beeindruckender Küsten unternehmen wir zahlreiche Wanderungen in den Nationalparks und nächtigen in vorgebuchten Hotels. Mehr darüber im Touren-Weblog: https://hw-outdoor.blogspot.com/2019/10/wandern-und-staunen-in-atlantik-kanada.html
    Hier die genaue Reiseroute:
    Halifax - Peggy's Cove - Lunenburg (So, 15. 09.) / Lunenburg - Kejimkujik-NP - Yarmouth (Di, 17. 09.) / Yarmouth - Evangeline Trail - Digby (Do, 19. 09.) / Anapolis Royal (Fr, 20. 09.) / Fährüberfahrt nach Saint John - Saint Andrews by the Sea (Sa. 21. 09.) / Saint Andrews by the Sea - Fundy NP (Mo, 23. 09.) / Cape Enrage - Hopewell Rocks - Confederation Bridge - Charlottetown (Mi, 25. 09.) / Prince Edward Island - St. Peters Bay (Do, 26. 09.) / Fährüberfahrt nach Caribou - Cape Breton Island - Margaree (Sa, 28. 09.) / Cape-Breton-NP (Mo, 30. 09.) / Conso Causeway - Charlos Cove (Di, 1. 10.) / Charlos Cove - Halifax (Do, 3. 10.)
  • Bahnfahrt Halifax - Quebec: Die nächste Etappe unserer Reise legen wir mit dem Zug zurück: Vom frühen Nachmittag bis zum nächsten Morgen schaukeln wir mit dem "Ocean" die 900 km von Halifax bis Quebec. Endlich haben wir auch die Gelegenheit, den legendären "Indian Summer" aus dem Zugfenster zu bewundern. (Fr/Sa, 4./5. 10.)
  • Quebec und Montreal (Sa, 5. 10. - Di, 8. 10.)
    Die letzten Höhepunkte unserer Kanada-Tour sind die Städte Quebec und Montreal, also die historischen Zentren der frankophonen Provinz Quebec. Vor allem die Oberstadt von Quebec City - mit den Sehenswürdigkeiten Terrasse Dufferin, Chateau Fontenac und Promenade des Gouverneurs - wird überschwemmt von Tausenden von Kreuzfahrt-Touristen. Unser Hotel liegt allerdings in Saint-Roch, wo sich der Touristenstrom angenehm in Grenzen hält und wo uns - auf Empfehlung eines Taxifahrers - in der Brasserie "Clocher penché" ein echter kulinarischer Höhepunkt erwartet.
    Mit dem Zug geht es anschließend nach Montreal. Auch hier genießen wir einen entspannten Stadtrundgang zum historischen Zentrum und zum Hafen. Vom Riesenrad aus (Grand Roue de Montreal) haben wir einen schönen Ausblick auf die Stadt und den St.-Lorenz-Strom. Am Abend steigen wir noch die über 400 Stufen auf den Aussichtsberg Mont Royal.
Die Heimreise verläuft dann in mehreren Etappen: Inlandsflug von Montreal nach Halifax, ein weiterer Tag Aufenthalt in Halifax, Transatlantikflug nach Frankfurt, Bahnfahrt nach St. Pölten.

Peggy's Cove: der bekannteste Leuchtturm in Atlantik-Kanada

Hyundai Tucson: unser Mietwagen auf dem 3500 km langen Roadtrip

Indian Summer

Im Retro-Stil durch Kanada: "The Ocean" vor der Abfahrt von Halifax

Im "Dome Car" des "Ocean"

Chateau Fontenac in Quebec City

Skyline von Montreal im Abendlicht

Donnerstag, 29. August 2019

WOMO-Tour: Seen und Museen am Alpenrand

Noch einmal gehen wir mit unserem neuen Hymer für eineinhalb Wochen auf Tour (18. bis 29. August). Hier die Eckpunkte unserer Reise:
  • Salzburg: Besuch im Haus der Natur - vor allem die Sonderausstellung "Dahoam im Wandel - 200 Jahre Lebensraum Salzburg" fasziniert.
  • Chiemgau: mit dem Schiff auf die beiden Inseln Frauenchiemsee und Herrenchiemsee, Schlossbesichtigung
  • Bad Waldsee: Besuch in der Therme, Erwin-Hymer-Museum
  • Bregenz: Schifffahrt auf dem Bodensee bis Lindau, mit dem Rad zurück nach Bregenz
  • Liechtenstein: Besuch des Kunstmuseums
  • Thusis: Treffen mit Christoph und Bianca, Wanderung durch die Via-Mala-Schlucht
  • Walensee: ein sonniger Nachmittag am See, Wanderung von Weesen nach Quinten
  • Über den Arlberg und Hall in Tirol zurück nach Hause

Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee

Sommerliches Frühstück am Campingplatz (Feldkirch)
mit Christoph und Bianca in der Via-Mala-Schlucht

Sommernachmittag am Walensee



Donnerstag, 18. Juli 2019

Mit dem neuen Wohnmobil unterwegs: Steiermark, Kärnten, Friaul, Slowenien

Seit Mai 2019 sind wir stolze Besitzer eines neuen Wohnmobils! Der "Hymer Exsis-t 374" soll uns von nun an in viele Gegenden in Österreich und Europa bringen.

Auf unserer ersten längeren Tour (Mi, 03. 07. bis Mi, 17. 07.) steuern wir folgende Ziele an:
  • Graz und Weststeiermark: Wir besuchen drei Konzerte der Styriarte und sind zuerst auf dem komfortablen Stellplatz in Graz-Straßgang stationiert, anschließend in Greisdorf oberhalb von Stainz.
  • Weiter geht es nach Ferlach, wo wir unser Womo im Garten von Harald und Sonja abstellen können. Von hier aus unternehmen wir Radtouren und Wanderungen, aber auch kulturelle und kulinarische Höhepunkte dürfen nicht fehlen.
  • Der Campingplatz in Villach ist Stützpunkt für unsere Radtour durch das Kanaltal.
  • Weiter geht es über Gemona, Cividale del Friuli nach Slowenien - von Trenta im oberen Soca-Tal fahren wir über den Vrsic-Pass nach Kranjska Gora.
  • Letzte Etappe ist ein netter Campingplatz im Gailtal und der Magdalensberg in Kärnten.
Wir legen also keine großen Strecken zurück, im Mittelpunkt stehen die Konzerte der Styriarte, der Besuch bei Harald und Sonja sowie viele Outdoor-Aktivitäten (Radfahren, Wandern, Klettersteig). Mehr darüber im Outdoor-Blog: 

Die erste größere Ausfahrt ist auch eine Gelegenheit, die verschiedenen Funktionen des Wohnmobils zu testen. So scheitern wir beim Warmwasser, und auch sonst erstellen wir eine umfangreiche Wunschliste, damit es in Hinkunft keine negativen Überraschungen gibt.

Konzert der Styriarte

Im Garten von Harald und Sonja in Ferlach

Radtour durch das Kanaltal

Lago di Fusine in den Julischen Alpen


Samstag, 28. Juli 2018

Spitzbergen-Umrundung & Oslo

Das Highlight des Jahres 2018 ist eine besondere Kreuzfahrt: Umrundung von Spitzbergen. Reiseveranstalter ist das Reisebüro "Ikarus": Mit der MS "Plancius"(Eisklasse 1D) sind wir 9 Tage rund um die Inselgruppe unterwegs - mit täglichen Wanderungen, Zodiac-Cruises und wissenschaftlichen Vorträgen an Bord.

Hier die wichtigsten Fakten der Reihe nach:
  • Sa, 14. Juli: 

  • Wir fliegen über Frankfurt - Oslo nach Longyearbyen, dem Hauptort auf der Inselgruppe von Svalbord. Übernachtung im Hotel - leider ist unser Gepäck nicht mitgekommen. Wir lernen einige Mitglieder der insgesamt etwa 100 Personen umfassenden Gruppe kennen.
  • So, 15. Juli:
    Wir erkunden in einem Spaziergang die Siedlung Longyearbyen, erledigen noch einige Einkäufe. Am Nachmittag werden wir mit den Zodiacs auf das Schiff gebracht, Gott sei Dank ist unser Gepäck angekommen.
  • Mo 16. Juli bis Mo, 23. Juli:
    Wir umrunden die Inselgruppe - täglich geht es zweimal an Land, wo wir Wanderungen unternehmen. Dazu kommen Zodiac-Cruises. Mehr dazu im Blogeintrag in meinem Outdoor-Weblog: https://hw-outdoor.blogspot.com/2018/07/ 
  • Di, 23. Juli:
    Die Spitzbergen-Umrundung ist zu Ende, wir fliegen nach Oslo, wo wir noch einige Tage verbringen. Der Aufenthalt in der norwegischen Hauptstadt ist der totale Gegensatz zu Spitzbergen: Von der Stille der arktischen Inselwelt geht es direkt in die quirlige Großstadt - und das bei hochsommerlichen Temperaturen! Auf dem Programm steht das normale Sightseeing-Programm (Oper, Friedensnobelpreis-Zentrum, Nationalmuseum, Holmenkollen), dazu genießen wir die kulinarischen Highlights an der Flaniermeile "Aker Brygge" (bei stolzen norwegischen Preisen). Alles in allem: ein schöner Ausklang einer tollen, einmaligen Reise!
Longyearbyen

Die Route der "Plancius" rund um Spitzbergen

Monacobreen

Blick auf die Metropole Oslo

Montag, 28. August 2017

Mit dem Wohnmobil unterwegs: Alpen, Jura und dazwischen

Drei Wochen lang sind wir im August mit dem gemieteten Wohnmobil unterwegs. Unsere Ziele:
  • Besuch bei meinem Bruder Gerhard in Landsberg/Lech
  • Kleinwalsertal ('Wanderung: "Walser Omgang")
  • Bregenz - mit Besuch von "Carmen" bei den Bregenzer Festspielen
  • Appenzeller Land (mit Bergwanderung: Säntis)
  • Besuch bei Andrea (Lissner) in Bern
  • Durchs Schweizer Jura nach Belfort (Frankreich) 
  • durchs Mittelland nach Graubünden
  • Radtour rund um die Rheinschlucht
Zu den Outdoor-Aktivitäten gibt es einen eigenen Blogeintrag:
https://hw-outdoor.blogspot.com/2017/08/alpen-jura-und-dazwischen-vielfaltige.html

Unterwegs mit der Bahn... (Appenzeller Land)

...dem Rad (rund um den Bieler See)

und zu Fuß (auf den Säntis)

Sonntag, 12. Februar 2017

Heliskiing in Georgien

Die Vorgeschichte:  
Schon im Vorjahr bin ich über einen Zeitungsartikel auf die Firma Wucher aufmerksam geworden, die mit ihren Hubschraubern Heliskiing im Kaukasus anbietet: www.wucher-helicopter.at/de/gudauri-heliskiing/
Und irgendwie bin ich von dieser Idee nicht mehr losgekommen! Also haben wir das Programm "Genuss-Heliskiing" und die Anreise (Bahn nach München, Flug nach Tiflis) gebucht und gehofft, dass nichts dazwischen kommt...
Das Drumherum:
Am Freitag, 3. Februar ist es dann so weit: Wir fahren mit dem Zug nach München und fliegen mit dem Lufthansa-Flug über Nacht nach Tiflis. Dort werden wir am nächsten Morgen von der Agentur abgeholt und nach Kazbegi (knapp an der russischen Grenze) gebracht, wo wir im stylischen Rooms-Hotel untergebracht sind. Insgesamt besteht die Gruppe aus 12 Leuten aus der Schweiz und Österreich, wir sind die einzigen Genuss-Heliskier, alle anderen haben das "Unlimited"-Programm gebucht. Am Nachmittag erfolgt die Einschulung und die Ausgabe des Materials (Freeride-Schi, LVS-Gerät, Airbag-Rucksack).

Die gemütliche Lobby des Rooms-Hotels
Das Heliskiing:
Die Rahmenbedingungen sind durchwachsen: Zwar hat es nur wenig Schnee, und deshalb ist auch die Lawinengefahr relativ hoch. Aber das Wetter ist traumhaft schön und verspricht tolle Abfahrten. Jeweils ab 9 Uhr starten die drei Gruppen zu je 4 Teilnehmern gestaffelt mit ihrem Guide - und dann geht es los! Immer abwechselnd werden die Teams oben abgesetzt und am Ende des Runs wieder abgeholt. An einem Halbtag kommen so zwischen 5 und 10 Runs zusammen. Der Schnee wechselt - einmal Harsch, einmal Powder. Um die Mittagszeit gibt es Lunch im Schnee - bei den moderaten Temperaturen (nur wenige Grad unter null) ein komfortables Picknick! Da Maria und ich ja nur die Genuss-Variante gebucht haben, kehren wir mit dem ersten Flug am Nachmittag meistens schon zurück. Bis Mittwoch bleibt das Wetter strahlend schön, sodass uns langsam die unverspurten Gebiete ausgehen. Denn aufgrund des labilen Schneedeckenaufbaus ist nur Gelände unter 30° Neigung befahrbar. Unsere Guides sind aber sehr vorsichtig und achten auf die Disziplin der Teilnehmer, um keine Lawinen auszulösen. Am Donnerstag schlägt dann das Wetter um: Vom Süden ziehen Wolken heran und es entwickeln sich unkalkulierbar Nebelbänke, sodass wir nach dem ersten Run am Vormittag wieder zurückkehren. Insgesamt kommen wir dennoch auf eine beachtliche Summe von 31 Runs /12 900 hm (Maria) bzw. 37 Runs / 15 500 hm (Helmut).Siehe auch mein Tourenweblog: https://hw-outdoor.blogspot.com/2017/02/heliskiing-in-georgien.html

Kaukasus von oben

Rahmenprogramm: 
Neben dem Heliskiing standen zwei Highlights auf dem Programm:
(1) Wanderung zur Klosterkirche Gergeti
(2) Besichtigung der Hauptstadt Yerewan am letzten Tag der Reise


Kloster Gergeti






Freitag, 12. August 2016

Kuba real

Im August 2016 besuchen wir mit einer kleinen Reisegruppe die Karibikinsel Kuba. Gebucht bei "Weltweitwandern", wird die Reise vom deutschen Veranstalter "avenTOURa" durchgeführt. Gemeinsam mit Jutta, Frank und Bettina erkunden wir zwei Wochen lang die Insel - fachkundig geführt von Esperanza.
Die Route startet in Santiago de Cuba, weiter geht es durch die Sierra Maestra, Camagüey, Trinidad, Cienfuegos, Vinales und endet schließlich in der Hauptstadt Havanna.
Das Besondere an der Reise ist, dass neben den touristischen Highlights auch Einblicke in Kultur- und Sozialprojekte auf dem Programm stehen - und natürlich auch einige Wanderungen. Mehr darüber im Outdoor-Weblog:
https://hw-outdoor.blogspot.com/2016/08/wandern-in-kuba-geinge-distanzen-groer.html


Unsere kleine Reisegruppe

Straßenszene in Trinidad

"Kuba real"

Baustelle Havanna - in mehrfacher Hinsicht